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E Quotes

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“es ist Erfindungsgeist, der aus Mangel entsteht, der uns kreativ macht. Dieser hat uns Menschen weitergebracht, weil wir in der Not über uns hinauswachsen. In unserer Zivilisation aber kommen uns Stärke und Behändigkeit langsam abhanden. Der zivilisierte Mensch mit all seinen Maschinen ist dem Abenteurer im Alltag zwar weit überlegen, diejenigen aber, die ohne diese Mittel auskommen müssen, bleiben auch dann überlebensfähig, wenn alle technischen Hilfen versagen. Selbstvertrauen hat zuletzt mit Überlebensfähigkeit zu tun. Je mehr wir von Hilfen abhängig sind, umso weniger ist unser Selbstvertrauen wert.”

“Es ist für die Heilung nicht relevant, was wir früher erlebt haben. Wir müssen auch nicht versuchen, uns daran zu erinnern, Das, worunter wir leiden, erschaffen wir uns tagtäglich, in jedem Moment neu. Es handelt sich dabei um einen unbewussten Mechanismus, mit dem wir ständig Distanz zu anderen Menschen, aber vor allem auch zu uns selbst herstellen, indem wir unbewusst glauben, dass von jemandem, der uns nahekommt, grundsätzlich eine Gefahr ausgeht.”

“Es ist jedoch nicht nur so, dass sich zwei Menschen mit ähnlichem Charakter zueinander hingezogen fühlen, wenn sie sich treffen; das Leben selbst bringt sie dazu, sich zu treffen, es zieht sie buchstäblich zueinander hin. Deshalb ist es ganz natürlich, dass wir, wenn wir traurig sind, jene anziehen, denen es auch nicht gut geht, damit sie sich uns anschließen. Die Glücklichen und Frohen ziehen ganz natürlich Glück an. Auf diese Art wirkt der Magnetismus in der ganzen Schöpfung, und wir können in allen Erscheinungen das Phänomen des Magnetismus erkennen, sowohl in der physischen Welt wie auch in den geistigen Sphären. (S. 168)”

“Es ist nicht notwendig, alle weltlichen Dinge hinter sich zu lassen und sich in die Einsamkeit zurückzuziehen. Man kann sein Geschäft oder seinen Beruf betreiben, seine Pflichten im Leben wahrnehmen, und doch gleichzeitig in sich selbst den Geist der Meisterschaft entwickeln. Der Geist der Meisterschaft gleicht einem Funken; indem man ihn fortwährend anbläst, wird er zur Glut, und aus dieser wird eine Flamme aufsteigen. Der Mensch muss sich nicht um äußere Mängel sorgen, denn tatsächlich ist alles in ihm selbst vorhanden. Wenn er sich dessen bewusst bleibt, und durch stetiges Gewahrsein den Funken der Meisterschaft entfacht, dann wird sich eines Tages diese Flamme erheben und sein Leben wird klar werden und seine Kraft wahrhaft groß. (S.48)”

“Es ist nicht unbedingt die Gewalt, die Gewalt züchtet. Es ist die Tatsache, dass sexuell gewalttätige Männer - Zuhälter, Ehemänner oder Väter -, von denen viele schon in jungen Jahren Gewalt als Mittel zur Lösung von Problemen erlernen, für ihr Verhalten noch immer Verständnis ernten. Die Hoffnungslosigkeit erwächst nicht aus einem unentrinnbaren Muster von Gewalt, in dem alle Mitglieder der Familie gefangen sind, sondern aus der gesellschaftlichen Absegnung: Die Täter werden nicht bestraft; stattdessen wird dem weiblichen Opfer die Schuld gegeben.”

“Es ist nicht wahr, dass Mahatmas nur in den Höhlen des Himalaya zu finden sind und wir sie nicht mitten unter den Menschen finden können. Sie können überall gefunden werden, in einem Palast inmitten von Reichtümern und Komfort genauso wie an abgelegenen Orten. Sie können in jeder Situation und jeder Position leben. Von Mahatmas geht aber immer ein sich ständig ausbreitender, aufbauender Einfluss aus. Sie sind ein Schutz gegen Krankheiten und Plagen, Kriege und Katastrophen. Ihre aufbauende Kraft hilft den Menschen zu erblühen. Heute sind die Menschen bereit zu glauben, dass ein Premierminister oder ein großer Staatsmann dazu verhelfen kann, ein ganzes Land zu erheben, die Finanzen des Landes in Ordnung zu bringen und das Land gegen andere Nationen zu verteidigen. Aber eine verborgene, unbekannte Seele kann einen noch größeren Einfluss auf ein Land haben. Im Osten weiß man, und es wurde von Millionen Menschen bezeugt, dass, wenn göttliche Seelen leben, sich ihr Einfluss über das ganze Land erstreckte und es aufbaute. (S. 180)”

“Es ist schließlich nicht schlimm oder bedauernswert, sein Ziel noch nicht erreicht zu haben. Viel mehr würde ich es als Glück, als Abenteuer, als Leben bezeichnen, seinem eigenen Weg zu folgen, unabhängig davon, inwiefern, oder in welcher Zeit die anderen ihren Pfad bestreiten.”

“Es ist ungeheuer viel wahrscheinlicher, dass alles, was wir jetzt im Universum erblicken, aus einer seltenen, aber gelegentlich zu erwartenden Abweichung der totalen Unordnung erwuchs, als dass es sich langsam aus dem noch unwahrscheinlicheren, unglaublich stärker geordneten, erstaunlich niederentropischen Ausgangspunkt entwickelte, den der Urknall voraussetzt.”

“Es ist wichtig zu begreifen, dass wir der Toleranz nicht dienen, wenn wir unser Profil verwässern, sondern indem wir uns umgekehrt unserer eigenen Werte wieder vergewissern. [...] Wir tun der Toleranz auch nichts Böses an, wenn wir die Menschenrechte verteidigen, wie sie in den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten entwickelt und niedergeschrieben wurden in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und einer Vielzahl von Konventionen, die detailliert den Schutz einzelner Menschenrechte regeln - etwa zum Schutz von Flüchtlingen, zur Verhinderung von Völkermord, gegen die Diskriminierung der Frau etc. Fast alle Staaten der Welt haben sich nach tiefer leidvoller Erfahrung, nach nationaler Hybris und nach ideologischem oder religösem Fanatismus im Prinzip auf diese Grundrechte und die Rule of Law als Minimum einer Überlebensordnung geeinigt. Die als universell, unveräußerlich und unteilbar angesehenen Menschenrechte sind daher ein gemeinsames Gut der Menschheit. Und wir dürfen und müssen gegenüber kommunistischen, fanatisch-islamistischen oder despotischen Staaten über ihre Verletzung sprechen; denn als Menschen sind wir verpflichtet, die Menschenrechte unserer Mitmenschen zu respektieren und zu verteidigen.”

“Es kam auch zu weiteren Überläufen, allen voran 4000 Sachsen, die Reyniers Korps zugeteilt waren und ganz einfach in geschlossenen Reihen zu den Alliierten marschierten. Zu den Augenzeugen dieses bemerkenswerten Seitenwechsels zählte Marschall Macdonald, der durch das Fernrohr beobachtete, wie die Sachsen, während sie einen erfolgreichen Vorstoß gegen die Verbündeten anführten, einfach kehrtmachten und ihre Waffen auf die Franzosen richteten, die ihnen folgten. »Kalten Blutes, in himmelschreiender Weise«, erinnerte er sich später, »schossen sie die Ahnungslosen nieder, mit denen sie bis hierher in treuer Waffenbrüderschaft gefochten.« Verzweifelte Versuche Marschall Neys, die Reihen zu schließen und einen Gegenangriff zu führen, wurden von der britischen Raketenbrigade zunichte gemacht, deren Congreve’sche Raketen, benannt nach dem britischen Erfinder William Congreve, unter den vorrückenden Kolonnen Angst und Schrecken verbreiteten.”

“Es kostete Zacharias keinerlei Mühe, den Auserwählten zu finden. Es gab nicht viele Erwachsene, die sich um diese Tageszeit zu Hause aufhielten, und der Mann stand mitten auf der Straße, die Hände in die Hüften gestützt, den Blick auf den Boden gerichtet, als wäre er in schwere Grübeleien versunken oder – noch schlimmer – als hätte er sich in diesem Moment entschlossen aufzugeben. Im Näherkommen nahm Zacharias den Mann genauer in Augenschein. Das Symbol auf der Stirn des etwa Vierzigjährigen war trotz seiner Körperhaltung gut zu sehen. Es leuchtete heller als gewöhnlich, ein Zeichen dafür, dass die Magie der Prophezeiung gerade verstärkt Druck auf den Sucher ausübte. Zacharias sah den Mann schwer atmen und beschleunigte seine Schritte. »Kann ich Ihnen helfen?«”

“Es la aprehensión clara del peligro mortal y la posibilidad infinita que acecha por todas partes la que ha potenciado la consciencia humana mucho más allá de su pariente más cercano, en un proceso que se ha prolongado durante eras. Somos capaces de ver lo desconocido en todo, como consecuencia de nuestros sistemas cognitivos elaborados: peor aún (mejor): somos capaces de ver el peligro mortal en todo lo desconocido. Ellos nos hace sin duda angustiados, pero también (si no salimos corriendo) despiertos.”