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U Quotes

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“Uncontrolled, the hunger and thirst after God may become an obstacle, cutting off the soul from what it desires. If a man would travel far along the mystic road, he must learn to desire God intensely but in stillness, passively and yet with all his heart and mind and strength.”

“Uncoupling is primarily a tale of two transitions: one that begins before the other. Most often, one person wants out while the other person wants the relationship to continue. Although both partners must go through all the same stages of the transition in order to uncouple, the transition begins and ends at different times for each. By the time the still-loving partner realizes the relationship is in serious trouble, the other person is already gone in a number of ways. The rejected partner then embarks on a transition that the other person began long before.”

“Uncouth, clannish, lumbering about the confines of Space and Time with a puzzled expression on his face and a handful of things scavenged on the way from gutters, interglacial littorals, sacked settlements and broken relationships, the Earth-human has no use for thinking except in the service of acquisition. He stands at every gate with one hand held out and the other behind his back, inventing reasons why he should be let in. From the first bunch of bananas, his every sluggish fit or dull fleabite of mental activity has prompted more, more; and his time has been spent for thousands of years in the construction and sophistication of systems of ideas that will enable him to excuse, rationalize, and moralize the grasping hand. His dreams, those priceless comic visions he has of himself as a being with concerns beyond the material, are no more than furtive cannibals stumbling round in an uncomfortable murk of emotion, trying to eat each other. Politics, religion, ideology — desperate, edgy attempts to shift the onus of responsibility for his own actions: abdications. His hands have the largest neural representation in the somesthetic cortex, his head the smallest; but he's always trying to hide the one behind the other.”

“Uncritical reverence for the Founding Fathers was less ubiquitous while they actually lived. . . . "The Reign of Terror that raged in America during the latter end of the Washington Administration, and the whole of that of Adams, is enveloped in mystery to me. That there were men in the Government hostile to the representative system, was once their toast, though it is now their overthrow, and therefore the fact is established against them."”

“Und allmählich glaube ich, dass Geburtsorte Zufälle sind, dass alles ein Zufall ist. Aber wenn du das glaubst, wohin kannst du dann noch? Was machst du dann? Was ist dann überhaupt noch wichtig? Während Samad mit verstörtem Blick diese Dystopie beschrieb, merkte Irie beschämt, dass das Land der Zufälle sich für ihre Ohren wie das Paradies anhörte. Wie Freiheit.”

“Und an dem Tag, an dem die Seele sich selbst erkennt, beginnt ein neues Leben, eine Neugeburt. Solange die Seele sich nicht selbst erkannt hat, entwickelt sie sich nicht, sie wächst nicht. Deshalb beginnen die Menschen in dem Moment, in dem die Seele anfängt, sich selbst zu erkennen, wirklich in der Welt zu leben. Wir sollten aber begreifen, dass der Magnetismus einer selbstverwirklichten Seele größer ist als alle Magnetismen, die man sich jemals vorstellen könnte. Er ist Macht. Er ist Weisheit. Er ist Friede. Er ist Intelligenz. Er ist alles. Dieser Magnetismus heilt. Er heilt Körper und er heilt Herzen. Er erhebt jene, die in Schwierigkeiten, in Leid und Sorgen versunken sind. Er befreit andere aus ihrer Verwirrung, ihrer Dunkelheit. Durch diesen Magnetismus verbreiten die erleuchteten Seelen ihre Liebe und gewinnen dadurch alle Lebewesen. Diesen Magnetismus meinte Christus, als er zu den Fischern sagte: „Folgt mir, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ Durch diesen Magnetismus kamen die Großen wie Buddha, Moses, Christus, Mohammed und gewannen die Gunst der Menschheit. Und die Menschheit hat das all die Jahrhunderte hindurch nicht vergessen. Es ist deren Magnetismus, der, auch nachdem sie die Erde verlassen hatten, Millionen und Abermillionen Menschen in einem Bund der Geschwisterlichkeit, Sympathie und Freundschaft zusammenhielt. Die immense Kraft, die der Seelenmagnetismus verleiht, beweist, dass er ein göttlicher Magnetismus ist. Er ist ein Beweis für etwas hinter der sichtbaren Welt. (S. 173)”

“Und dann umarmte ich sie einfach. Alvas Hände umfassten meinen Rücken, und mit einem Mal fiel mir auf, wie ausgehungert ich all die Jahre gewesen war. Sie ließ mich nicht los, oder ich nicht sie. Ich glaube, wir standen eine volle Minute regungslos, einander fest umarmend auf dem Bahnsteig, und mir wurde bewusst, dass wir uns nach diesem Abend nicht mehr wiedersehen würden. Weil meine Zeit mit ihr unweigerlich in der Vergangenheit lag und weil ich das nicht ertrug.”

“Und der nämliche ist gerecht und gut, der wahrhafte Gott, der selbst alles ist, wie alles er selbst ist, weil er selbst Gott, der alleinige Gott ist. Denn wie der Spiegel dem Häßlichen nicht übelgesinnt ist, weil er ihn so zeigt, wie er ist, und wie der Arzt dem Kranken nicht übelgesinnt ist, wenn er ihm sagt, daß er Fieber hat (denn der Arzt ist nicht schuld an dem Fieber, sondern er stellt das Fieber nur fest), so ist auch der Tadelnde gegen den nicht übelgesinnt, der an seiner Seele krank ist; denn er bringt die Verfehlungen nicht erst in sie hinein, sondern weist auf die vorhandenen Sünden hin, um von ähnlicher Handlungsweise abzuhalten.”

“Und deswegen will Hermann Kesten vor allem das von ihrem Gespräch in Brüssel von ihr wissen: °Wie ist es in Deutschland heute? ...° Aber sie erzählt von einem Deutschland , in dem Kolonialwarenhändler und Feldwebelwitwen Nietsches Philosophie vollstreckten. Einem Deutschland mit unfrohen, rohen Gesängen und drohenden Rundfunkreden, mit der künstlichen Dauer-Ekstase von Aufmärschen, Parteitagen, Heil-Jubeln und Feiern. Einem Deutschland voll berauschter Spießbürger. Berauscht, weil sie es sein sollten - berauscht weil man ihnen Vernunftlosigkeit als Tugend pries, berauscht, weil sie gehorchen und Angst haben durften, und berauscht, weil sie Macht bekommen hatten.”

“Und eins sollte keine und keiner von denen, die immer wieder predigen, Prostitution sei „Sexarbeit“ und ein Beruf wie jeder andere, eine ganz normale Dienstleistung, je vergessen: Wenn wir uns als Gesellschaft dafür entscheiden, dass Sex Arbeit ist, müsste man Prostitution auch dir auf dem Arbeitsamt als Jobangebot unterbreiten dürfen, und außerdem wird jeder Typ, der dir nachts auf der Straße hinterherpfeift und ruft: „Ey, Süße, willste ficken?“, keine sexuelle Belästigung begangen, sondern dir einfach nur ein Jobangebot gemacht haben.”