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U Quotes

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“Und hinter allem? Hinter allem, was du Gott, Strom und Stern, Nacht, Spiegel oder Kosmos und Hilde oder Evelyn nennst – hinter allem stehst immer du selbst.Eisig einsam. Erbärmlich. Groß. Dein Gelächter. Deine Not. Deine Frage. Deine Antwort. Hinter allem,uniformiert, nackt oder sonstwie kostümiert, schattenhaft verschwankt, in fremder fast scheuer ungeahnt grandioser Dimension: Du selbst. Deine Liebe. Deine Angst.Deine Hoffnung.”

“Und ich dachte, ich wäre alt genug, um in so einer Situation angemessen zu reagieren, stattdessen habe ich noch mehr Gewalt gebraucht, unnd warum verschwindet die Wut auch jetzt immer wieder, obwohl ich sie gerne an mich reißen und in mich hineinbetonieren würde. Ich will die Aggression in mich reinpflastern, damit ich nicht, wie damals immer wieder weich werde, wenn du anfängst zu heulen oder ich dich rieche.”

“Und ich erzählte ihr, daß die Französinnen sehr vernünftige Wesen seien, mit einer leichten Neigung zu Kapricen, die seien aber vorher einkalkuliert, und sie hätten pro Stück meist nur einen Mann, den Mann, ihren Mann, der auch ein Freund sein kann, natürlich - und dazu vielleicht auch anstandshalber einen Geliebten, und wenn sie untreu seien, dann seien sie es mit leichtsinnigem Bedacht. Beinah jede zweite Frau aber hätte einen Beruf. Und sie regierten das Land ohne Stimmrecht - aber eben nicht mit den Beinen, sondern durch ihre Vernunft. Und sie seien liebenswürige Mathematik und hätten ein vernünftiges Herz, das manchmal mit ihnen durchginge, dpch pfiffen sie es immer wieder zurück. Ich verstände sie nicht ganz. "Es scheinen Frauen zu sein", sagte Lydia.”

“Und manchmal reist du um die Welt, um wieder das Gefühl zu haben, vorwärts zu kommen. Nicht festzusitzen auf der altbekannten Bank mit dem gleichen Blick auf das andere Ufer des Flusses. Du stehst auf und reist, um deine Blickrichtung zu ändern. Um deine Seele in anderen Orten zu erkunden. Sie an stillen Orten besser zu hören. Sie von kleinen und großen Meeren neu durchfluten und von verschieden starken und schwachen Sonnenstrahlen wärmen und berühren zu lassen. Um andere Menschen wahrzunehmen und neue Geschichten erzählt zu bekommen, die dich von deiner eigenen Abstand nehmen lassen. Ja manchmal reist du um die Welt außerhalb deines Kopfes, nur um wieder zu dir selbst zu finden und zu fühlen wie das Herz in dir wieder nach Leben schreit.”

“Und nach all den Monaten und Monaten des Wartens, nach all der Sehnsucht und all den Telefonaten, den Videochats und den über Messengerdienste verschickten virtuellen Liebesbekundungen und Treueschwüren, berührte sie seine Handflächen mit den ihren und sagte: „Begreifst du jetzt, dass Rom nicht an einem einzigen Tag gebaut wurde, aber dich dennoch alle Wege dorthin führen?”

“Und nicht wahr, wenn man ihn zwänge, in das Licht selbst zu sehen, so würde er Schmerzen an den Augen haben, davonlaufen und sich wieder jenen Schattengegenständen zuwenden, die er ansehen kann, und würde dabei bleiben, diese wären wirklich deutlicher als die, welche er gezeigt bekam? And if he is compelled to look straight at the light, will he not have a pain in his eyes which will make him turn away to take and take in the objects of vision which he can see, and which he will conceive to be in reality clearer than the things which are now being shown to him?”

“Und plötzlich bemerke ich zum ersten Mal, dass das hier vermutlich einfach die erste Ruhe nach einem etwa zehnjährigen Sturm ist. Ein Sturm, der mit Ende der Schulzeit plötzlich laut und alles verschlingend losbricht. Ein Sturm der Hysterie, ausgelöst von dem Gedanken, nun endlich erwachsen zu sein, unabhängig, frei! Die Schule ist die letzte Kette, die uns an ein scheinbar fremdbestimmtes Leben bindet. Und wenn man das hinter sich lässt, das Abschlusszeugnis noch in den vor Erregung feuchten Händen, tobt plötzlich alles los. Alles rast, alles dreht sich, das ganze Leben explodiert in irren , leuchtenden Farben und regnet in Form unendlicher Möglichkeiten auf uns herab. Und wirklich nichts macht uns Angst! Alles ist aufregend und neu und so sexy, weil wir selbst bestimmen dürfen, ja sollen, was von diesem enormen Buffet der Chancen in unsere Mägen wandern soll und was nicht. Und so stopfen wir uns voll und schwärmen aus und suchen uns erste eigene Wohnungen, erste Jobs, verdienen unser erstes Geld und geben es mit wirren Augen und unkontrolliert schleudernden Armen aus und kaufen billige, aber eigene Autos, tanzen und ficken, mit wem wir wollen, wir verhüten nur unzureichend, aber wir werden nicht schwanger und AIDS ist so 90er, und wir tanzen noch mehr und trinken und kiffen und ficken und sind ganz erregt von unserer Reife. Wir spielen erwachsen, wie die Großen, und es fetzt, und wir haben doch noch so viel Zeit!”

“Und wandelte Magdalena im finsteren Tal, zwischen den Wesen, die schauten sie an, streckten die Hände aus nach ihr. Was kann ich tun? sagte Magdalena. Da war ein Sturz aus fernen Höhlen, viele Tücher wurden zurückgeschlagen, und war Nacktheit in allen Öffnungen, die sprachen das Wort: Bedürftigkeit. War ausgestreckter Hände voll der Ort und suchender Augen, die wollten. Und Magdalena ging und sollte bringen, sie hatte aber nichts, war leer und arm. Ich muss wandern, dachte sie, und demütig schlugen die Gestalten ihre Augen nieder, und blieben stehen am Wegrand, zurück, wie dunkle Pfähle, die Hände halb gestreckt aus den Gewändern, müde Geste, verzagte Forderung, so würden sie stehenbleiben, lange, oh, so lange, und würde in ihren Herzen schlummern der Gedanke: sie wird wiederkommen, sie wird wiederkommen, und sie würden stehen und warten, die Äonen würden niederfallen, und Schnee sinken im kalten Wind ... Du bist die, die ihnen verheißen wurde, sagte die Stimme, und Magdalena floh, denn was konnte sie geben? Sie hatte nichts, leer waren ihre Gebärden. Und verzweigt waren die Täler, voll kühler Ungeduld. Der Morgen floss von den Höhen, blasses Auge der Nebelsonne. Zurück sah Magdalena hinunter ins Tal, da standen die Tannen, die dunklen Hallen. Und Magdalena fühlte eine schwache Spur von Glück, ich bin nicht der Gärtner eures Unbehagens, sagte sie, und die Bäume rauschten im Wind. Entronnen, sagte Magdalena laut, entronnen ...”

“Und was hilft es dem Veganer, wenn er dem Kalb seine Milch lässt, aber dazu beiträgt, dass sein auf Palmöl basierender Brotaufstrich den Lebensraum von Orang-Utans und Tigern zerstört? Was hilft es dem Vegetarier, wenn er das Huhn vor der Schlachtung bewahrt, der Transport seiner Cashewkerne, Avocados und Kososnussmilch aber Erdölkatastrophen fördert, die ganze Vogelschwärme töten?”

“Undated Panama, yellow fever Yellow fever interrupts the building of the Panama Canal. A huge locust swarm crosses the Red Sea and destroys crops in the Nile Valley. An early method of high-voltage direct current (HVDC) transmission, as developed by the Swiss engineer René Thury,[17] is implemented commercially in Italy by the Acquedotto de Ferrari-Galliera Company. This system transmits 630 kW at 14 kV DC over a distance of 120 km (75 mi).[18] Capilano Bridge The Capilano Suspension Bridge (the longest suspension foot-bridge in the world) is opened in British Columbia. Arthur Wharton signs for Rotherham Town F.C. in England for the 1889/90 season, becoming probably the world's first black professional Association football player.[19][20] The Wisden Cricketers' Almanack publishes its first Wisden Cricketers of the Year (actually titled Six Great Bowlers of the Year). The cricketers chosen are George Lohmann, Bobby Peel, Johnny Briggs, Charles Turner, John Ferris and Sammy Woods.”

Author:Burning Bush

“Undaunted faith can stop the mouths of lions, make ineffective the fiery flames, make dry corridors through beds of rivers and seas. Unwavering faith can protect against deluge, terminate droughts, heal the sick, and bring heavenly manifestations. Indomitable faith can help us live the commandments and thereby bring blessings unnumbered with peace, perfection, and exaltation in the kingdom of God.”

“Undecided' sounds terrible; I hate uncertainty. This doesn't feel like drifitng aimlessly to me though, because I have a solid plan. It just happens to be a plan to try everything, like a big ol' college buffet. One helping of Anthropology of Food, one side of Introduction to Oceanography, one spoonful of History of Opera... I think it's more like 'overdecided'.”