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S Quotes

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“Sidney Lumet is one of my favorite filmmakers. I feel like his approach to filmmaking was always so human. He was always making movies about the people. He wasn't about the tricks, you know what I mean? From 12 Angry Men on. Another film of his which I really, really love is Prince of the City, with Treat Williams, which is kind of a lost classic. Lumet is one of those film heroes that changed movies for everyone.”

“Sidonie, I know you don't remember it, but you once promised to trust me beyond all reason. And I swear to you that all that I am, all that I possess, including this gem-stone, is yours. I need you. I can't do this alone. Forget your memories. Look into your heart. And if you can find somewhere there, some lingering spark of trust that owes naught to reason, I beg you to speak the word written here.”

“Sie braucht ewig lange, um eine Antwort zu schicken. Tausendzweihundert Sekunden, um es genau zu nehmen. Nicht dass ich mitzähle, das ist nur mein Herz, das zu heftig schlägt. Vielleicht ist es sogar ein Donnern. Ich weiß es nicht. Ich hör eh nur Rauschen. Ihre Antwort besteht aus einem einzigen Wort. Hi. Ich kann vor mir sehen, wie sie ihren Blick senkt. Wie sie das Wort viel zu schnell, viel zu hastig sagt und dann so tut, als hätte sie es nicht so gemeint. Als würde sie darauf hoffen, dass man sie gar nicht erst hört. Aber ich höre dich, ich höre dich immer.”

“Sie gingen nach draußen, an den Kirschbäumen vorbei, über den Graben zu den Apfelbäumen, die Dirk zum Felde vor ein paar Jahren neu gepflanzt hatte, sie waren noch sehr klein, die Blüte hatte schon begonnen. Jetzt waren sie vereist. Zweige, Blätter, Blüten sahen aus, als wären sie in Glas gegossen, Bäume wie Kronleuchter, sie blendeten im frühen Sonnenlicht, man ging durch einen Spiegelsaal. Sie gingen schweigend, hörten nichts als ihre Schritte auf dem vereisten Gras und über sich die Möwen. In dicken Tropfen fiel das Wasser von den Bäumen, weil das Eis jetzt in der Sonne schmolz. „Man kriegt das nicht so oft zu sehen“, sagte Vera. Sie blieben stehen, die Hände in den Taschen, es war sehr schön. „Alles hinüber“, sagte Anne. Vera schüttelte den Kopf. Sie nannten es Frostberegnung, die Bauern machten es in kalten Frühjahrsnächten, besprühten ihre Blüten mit feinen Wassertröpfchen, die im Nachtfrost dann zu einer dünnen Eisschicht wurden. Eismäntel für die Blüten. Frostschutz durch Vereisung.”

“Sie hatte für einen Augenblick das Gefühl von Familie gehabt – bei Fabiola. Und das Gefühl von Geborgenheit – bei Alexis. Und beides hatte sie verloren. Weil sie es nicht wert war. Es nicht verdient hatte. Weil sie ein verlogenes, gieriges Miststück war, das sich nie mit etwas zufriedengab und immer nur mehr, mehr, mehr wollte. Jede ihrer Beziehungen war bisher daran zerbrochen.”

“Sie hatte genug Trübsal geblasen! Wenn sie nicht wollte, dass ihre Zukunft den Bach herunterging, dann musste sie das Problem selbst angehen. Ihr Vater konnte als Gouverneur zwar dafür sorgen, dass sie ihren Entführer nie wieder sehen musste, aber das reichte ihr nicht. Er würde dennoch für immer ihr Bündnispartner sein und die Tatsache, dass sie ohne ihn, ohne seine regelmäßige Berührung, noch nicht einmal das kleinste Fitzelchen ihrer Kräfte nutzen konnte, war mehr, als sie ertragen konnte. Sie wollte ihre Kreativität und ihre Freiheit zurück!”

“Sie hatte ja recht. Es war albern und ziemlich eingebildet zu denken, dass die Welt sich nur um ihn drehte. Und es ging immerhin um Prophezeiungen, die stärkste Form der wilden Magie. Wenn schon die Siegel ihre Kraft nur begrenzt eindämmen und beeinflussen konnten, wie sollte er dann Einfluss auf die Prophezeiungen anderer Menschen haben? Und Siegel waren kontrollierte Magie, er war lediglich ein Mensch. Er hatte noch weniger Einfluss auf Prophezeiungen als Siegel.”

“Sie kannst du vielleicht täuschen, aber mich nicht." Er sah mich von der Seite an. Offenbar hatte er meine schlechte Laune bemerkt. "Tatsächlich?", murmelte er. "Mmmhmm. Sie tuscheln alle hinter deinem Rücken, wie gefährlich du bist und wie skrupellos und aufregend. Sie kichern wie dummer Hühner. Aber ich weiß etwas, was sie nicht wissen." Jetzt wandte Cain sich vollständig zu mir um. "Und das wäre?", frage er herausfordernd. Traurigkeit ergriff mein Herz wie eine eiserne Hand. "Du wirkst gefährlich, weil du gefährlich bist. Du bewegst dich wie ein griesgrämiger Tiger, und alle anderen sind für dich bloß Beute zwischen deinen Pranken. Sie sind so sehr damit beschäftigt, dich anzuhimmeln und darüber ui reden, wie umwerfend du doch aussiehst, dass sie gar nicht merken, dass sie gleich von dir gefressen werden. Dass du sie kaust und dann ausspuckst.”

“Sie liebt Europa. Den Reichtum des alten Kontinents, den Überfluss sogar bei den unteren Schichten, die Sorglosigkeit dieser Völker, die die Erniedrigung der der Armut und die Diktaturen vergessen haben, die überzeugt sind, in Sicherheit zu sein, weil sie die Verdienstvollsten, die Fleißigsten, die Intelligentesten sind. Sie liebt es, dass überall geheizt wird, sogar die Postgebäude sind sauber, jeder möchte als Franzose geboren sein. Die Franzosen sind die Einzigen, die das nicht merken. Aber vielleicht wird sich das, was wie so vieles ewig schien, irgendwann auch ändern.”

“Sie ließ die Tür einen Spaltbreit offen stehen, so dass der Geruch von feuchter Herbstluft sich mit dem Duft der Bücher vermischte. Sie hatte immer gefunden, dass Herbstluft und Bücher gut zusammenpassten, dass beide auf irgendeine Weise zu bequemen Sesseln und großen Tassen Kaffee oder Tee gehörten, und niemals wurde ihr das deutlicher als hier in ihrem eigenen Buchladen.”

“Sie ließen sich jetzt die Hände frei, ergriffen sie aber auf der Stelle wieder und beide sagten gleichzeitig: "Und wie geht es dir auch?" Aber statt sich zu antworten, fragten sie das gleiche aufs neue und die Antwort lag nur in den beredten Augen, da sie nach Art der Verliebten die Worte nicht mehr zu lenken wussten und, ohne sich weiter etwas zu sagen, endlich halb selig halb traurig auseinanderhuschten.”

“Sie lächelte, beinahe traurig, und der Anblick versetzte Lerio einen Stich. Es war seine Schuld, dass sich seine Schwester keine Hoffnungen auf eine Ehe erlaubte. Er wusste, was sie über ihn erzählten. Viele hielten sein zerstörtes Auge und die schrecklichen Narben in seinem Gesicht für eine Missbildung oder die Folgen einer Krankheit, also etwas Erbliches, das seine Schwestern und er an ihre Kinder weitergeben konnten. Dabei war es eine Verletzung gewesen, die sein Gesicht und all seine Aussichten auf Glück, auf Liebe und einen Partner zerstört hatte.”