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German Quotes

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German Quotes

“In Germany to-day one hears a good deal concerning Socialism, but it is a Socialism that would only be despotism under another name. Individualism makes no appeal to the German voter. He is willing, nay, anxious to be controlled and regulated in all things. 'You get yourself born,' says the German Government to the German citizen, 'we do the rest. Indoors and out of doors, in sickness and in health, in pleasure and in work, we will tell you what to do, and we will see to it that you do it. Don't you worry yourself anything.' And the German doesn't. [published in 1900]”

“Sie gingen nach draußen, an den Kirschbäumen vorbei, über den Graben zu den Apfelbäumen, die Dirk zum Felde vor ein paar Jahren neu gepflanzt hatte, sie waren noch sehr klein, die Blüte hatte schon begonnen. Jetzt waren sie vereist. Zweige, Blätter, Blüten sahen aus, als wären sie in Glas gegossen, Bäume wie Kronleuchter, sie blendeten im frühen Sonnenlicht, man ging durch einen Spiegelsaal. Sie gingen schweigend, hörten nichts als ihre Schritte auf dem vereisten Gras und über sich die Möwen. In dicken Tropfen fiel das Wasser von den Bäumen, weil das Eis jetzt in der Sonne schmolz. „Man kriegt das nicht so oft zu sehen“, sagte Vera. Sie blieben stehen, die Hände in den Taschen, es war sehr schön. „Alles hinüber“, sagte Anne. Vera schüttelte den Kopf. Sie nannten es Frostberegnung, die Bauern machten es in kalten Frühjahrsnächten, besprühten ihre Blüten mit feinen Wassertröpfchen, die im Nachtfrost dann zu einer dünnen Eisschicht wurden. Eismäntel für die Blüten. Frostschutz durch Vereisung.”

“Weißt du, die Erinnerung ist eine Bestie. Vermeintlich unbedeutende Ecken und Kanten schleift sie ab, als täte es niemandem weh, sie zu vernachlässigen. Stattdessen setzt sie unwillkürlich Akzente an angeblich besonderen Punkten. An den schönsten, ohnehin schon schillernden Stellen. Während die Ecken und Kanten, die der Erinnerung Tiefe geben, irgendwo zu Staub zerfallen.”

“Ich möchte wissen", sagte er vor sich hin, "was eigentlich in einem Buch los ist, solang es zu ist. Natürlich sind nur Buchstaben drin, die auf Papier gedruckt sind, aber trotzdem - irgendwas muss doch los sein, denn wenn ich es aufschlage, dann ist da auf einmal eine ganze Geschichte. Da sind Personen, die ich noch nicht kenne und es gibt alle möglichen Abenteuer und Taten und Kämpfe - und manchmal ereignen sich Meeresstürme, oder man kommt in fremde Länder und Städte. Das ist doch alles irgendwie drin im Buch. Man muss es lesen, damit man's erlebt, das ist klar. Aber drin ist es schon vorher. Ich möcht wissen, wie?”

“Jimmy versuchte, die Sonnenstreifen wegzudenken, sich in die Haut eines Menschen der Bildschirmjahrhunderte zu versetzen. Seiner Vorversion, die durch Strassen wie diese gehetzt war, um KI-Routinen auszuführen. Geknechtet vom brennenden Auge des Tagesgestirns und ausserplanmässigen Unwettern. Allein die Hauswürfel hätten Zuflucht vor dem Chaos geboten. Ein jämmerliches Dasein.”

“But then Oma tells me of bread, of the six hundred kinds made throughout her homeland, white and gray and black in color. Loaves heavy with pumpkin seeds. Pumpernickel. Rye. All with long, dense names like 'Sonnenblumenkernbrot' and 'Roggenmischbrot'. Each word is music to her. She has never eaten a tinned bread bagged in plastic with a little twist tie, a pride she wears all over. 'It matters,' she tells me. 'Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.' Whose bread I eat, his song I sing.”

“In Homers Ilias scheint Thetis jedenfalls keine Einwände gegen die Beziehung ihres Sohnes Achilles zu Patrokles gehabt zu haben. Und Königin Olympias von Makedonien (eine der mächtigsten Frauen der Antike, die angeblich ihren Mann ermorden ließ) hatte offenbar nichts dagegen, als ihr Sohn Alexander der Große seinen Geliebten Hephaestion zum Essen nach Hause brachte.”

“Het ligt niet in de menselijke aard alleen op herinneringen te teren, en zoals planten en welk schepsel dan ook voedsel uit de aarde en steeds nieuw gefilterd licht uit de hemel nodig hebben, zodat hun kleuren niet verbleken en de bloemkelken niet verwelkt hun bladeren verliezen, zo hebben ook dromen, ook dromen die schijnbaar niet van deze aarde zijn, voedsel nodig van het zinnelijke, ondersteund door tederheid en beelden, anders stolt hun bloed en de intensiteit van hun licht verbleekt.”

“Ich liebe dein Schweigen, es ist wie meines. Du bist das einzige Wesen, in dessen Gegenwart ich mich wegen meines eigenen Schweigens nicht beunruhigt fühle. Du besitzt ein ungestümes Schweigen, man fühlt, dass es von Inhalten erfüllt ist. Es ist seltsam lebendiges Schweigen, wie der geöffnete Deckel eines Brunnens, aus dem man das geheimnisvolle Murmeln der Erde vernehmen kann.”

“Der Fußgänger ist eine Anomalie, er erweckt Leidenschaften und ein Spektrum an Gefühlen zum Leben, das von Neugier bis Argwohn reicht. Ein dem Fußgänger zugerufenes "vaffa" ist somit schwierig zu deuten. Es bringt Überraschung angesichts des Unglaublichen zum Ausdruck, Mitleid mit jenen, die keine Reifen haben, den insgeheimen Neid des Pendlers auf alle, die Zeit haben. Aber auch Unsicherheit. Wer sind die da?, fragen sich die Leute: Herumirrende Einwanderer oder reiche Snobs, die eine exzentrische Idee hatten?”

“Weißt du, welchen Fehler man immer wieder macht? Den, zu glauben, das Leben sei unwandelbar und wenn man einmal einen Weg eingeschlagen habe, müsse man ihn auch bis zum Ende gehen. Das Schicksal hat viel mehr Fantasie als wir. Gerade, wenn du glaubst, du befändest dich in einer ausweglosen Situation, wenn du den Gipfel höchster Verzweiflung erreichst, verändert sich mit der Geschwindigkeit eines Windstoßes alles, dreht sich und plötzlich lebst du unvermutet ein neues Leben”

“Do you come from a family of cooks?" I ask as I rasp the cheese against the prickly grater, trying to distract myself from the familiar smells and sounds. "Kind of. My grandma used to be an amazing cook. Her mother had emigrated from Alsace-Lorraine, so she knew how to make all of these incredible French-German dishes---curly endive salad with bacon dressing, sausages with sauerkraut, green bean stew with potatoes and bacon. When I'd come to visit for lunch, she'd make me radish sandwiches on white bread with salt and butter." "Sounds like the answer is yes, then." "Not exactly. That was my dad's mom. My mom's mom stored cereal and wine in her oven.”

“Thus, "Nenne mich Du" might be the emblematic phrase of this character: the Infante's invitation - in Schiller's words - to both creators and readers/audiences to 'name' him beyond his historical identifier Don Carlos - and all of its variants of Dom Carlos, Don Karlos, Don Carlo. Naming him, in this case, does not mean giving him another name, but calling him into being, endowing him with an identity shaped by an envisioned course of events and actions that lead to an ending. This phrase represents the mystery behind the character and Schiller's disclaimer that what the public is reading or seeing can never be the real Don Karlos - history's Don Carlos remains, largely, an unknown.”

“She walked down the basement steps. She saw an imaginary framed photo seep into the wall - a quiet-smiled secret. No more than a few meters, it was a long walk to the drop sheets and the assortment of paint cans that shielded Max Vandenburg. She removed the sheets closest to the wall until there was a small corridor to look through. The first part of him she saw was his shoulder, and through the slender gap, she slowly, painfully, inched her hand in until it rested there. His clothing was cool. He did not wake. She could feel his breathing and his shoulder moving up and down ever so slightly. For a while, she watched him. Then she sat and leaned back. Sleepy air seemed to have followed her. The scrawled words of practice stood magnificently on the wall by the stairs, jagged and childlike and sweet. They looked on as both the hidden Jew and the girl slept, hand to shoulder. They breathed. German and Jewish lungs.”

“Anmut sparet nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand, daß ein gutes Deutschland blühe, wie ein andres gutes Land. Daß die Völker nicht erbleichen wie vor einer Räuberin, sondern ihre Hände reichen uns wie andern Völkern hin. Und nicht über und nicht unter andern Völkern wolln wir sein, von der See bis zu den Alpen, von der Oder bis zum Rhein. Und weil wir dies Land verbessern, lieben und beschirmen wir’s. Und das liebste mag’s uns scheinen so wie andern Völkern ihrs.”