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Liebe Quotes

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Liebe Quotes

“[...], aber keine von ihnen war so recht bei der Sache und das Gefühl, das sich sonst sofort eingestellt hatte, wenn sie zusammen im Wohnwagen saßen, das Gefühl von Geborgenheit, von Freiheit und Freundschaft, wollte sich einfach nicht einstellen. Als hätte der Wohnwagen plötzlich Löcher und flüsterte ihnen all das über die Welt zu, was sie nicht wissen wollten.”

“Sie sah Julia – Sie sah, wie Julia die Arme öffnete; sah sie glühen; sah sie in Flammen stehen. Aus der Nacht brannte sie hervor wie ein erloschener weißer Stern. Julia küßte sie. Julia besaß sie. "Slater-Nadeln haben keine Spitzen", sagte Miss Craye mit einem seltsamen Lachen und lockerte die Arme, als Fanny Wilmot sich mit zitternden Fingern die Blume an die Brust steckte.”

“Die Alex, die mir in diesem Moment gegenüber sitzt, ist eine Mischung aus traurig, wütend und verletzt. Sie ist nicht ganz so schön, nicht so glatt, aber wahnsinnig echt. Sie redet sich in Rage, gestikuliert, schimpft ungehemmt, flucht auf eine Art, die ich ihr nicht zugetraut hätte. Alles, was sie sonst so feinsäuberlich unter Verschluss gehalten hat, bricht plötzlich aus ihr heraus. Wenn ich Alex vorher toll fand, bin ich jetzt hin und weg von ihr.”

“Ohne zu zögern schmiegte sie sich an seine Brust und schlang die Arme um ihn. Von jetzt auf gleich blieb die Zeit stehen. Schneeflocken hingen in den gelben Lichtkegeln der Straßenlaternen. Lachende Gesichter von Passanten schwebten um sie herum. Zahlreiche bunte Lichter glimmten in den Straßen und zwischen den Häusern. Er hatte sich so oft vorgestellt, wie es sein würde. Wo sie sich begegnen würden. Wer zuerst da wäre. Was sie sagen und wie sie einander ansehen würden. Doch eines hatte er nie bedacht – wie es sich anfühlen würde.”

“Es muss eine Möglichkeit für sie geben, ein glückliches Leben führen zu können. Egal mit wem. Ob ich es sein soll oder jemand anderes. Ich will sie wieder lachen hören. Sie glücklich sehen. Unbeschwert und... ach einfach sie. Ich will sie in den Armen halten wie früher, wo sie einfach nur bei mir lag und glücklich war. Ich will sie glücklich machen. Weil ich sie Liebe.”

“Wann ich in dieser Nacht eingeschlafen war, konnte ich nicht sagen, doch wer meine Träume beherrschen würde, war von vornherein klar gewesen. Eli war der Protagonist jedes einzelnen Traumes, den ich diese Nacht hatte. Eli in all seinen Facetten und Farben. In meinen Träumen tat er nicht nur das, was sich mein vernebeltes Gehirn bei Tag ausmalte, er beantwortete mir auch die Frage, die ich mir noch zuvor gestellt hatte. War ich verliebt in ihn? Hoffnungslos, würde ich sagen.”

“Was sollen wir anfangen? Wenn wir einen Mann liebhaben, liefern wir uns ihm aus. Wir trennen uns von allem, was vorher war, und kommen zu ihm. "Da bin ich", sagen wir freundlich lächelnd. "Ja", sagt er, "da bist du", und kratzt sich hinterm Ohr. Allmächtiger, denkt er, nun habe ich sie auf dem Hals. Leichten Herzens schenken wir ihm, was wir haben. Und er flucht. Die Geschenke sind ihm lästig. Erst flucht er leise, später flucht er laut. Und wir sind allein wie nie zuvor.”

“Ich weiß, was euch zu eurem Glück noch fehlt. Wir sollen zwar kommen, und gehen, wann ihr es wollt. Aber wir sollen weinen, wenn ihr uns fortschickt. Und wir sollen selig sein, wenn ihr uns winkt. Ihr wollt den Warencharakter der Liebe, aber die Ware soll verliebt sein. Ihr zu allem berechtigt und zu nichts verpflichtet, wir zu allem verpflichtet und zu nichts berechtigt, so sieht euer Paradies aus. Doch das geht zu weit!”