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Liebe Quotes

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Liebe Quotes

“Dieser Augenblick war beherrscht von allen möglichen Empfindungen. Dankbarkeit dafür, dass er mir verziehen hatte. Freiheit, da mir endlich das Gewicht abgenommen wurde und einem seltsamen Gefühl, das ich nicht in Worte fassen konnte. Einem Gefühl, das Eli direkt galt. Mein Herz hämmerte mir in der Brust, das Atmen fiel mir schwer und mir war unglaublich heiß. Ich musste Fieber haben. Selbst nachts in meinem Zimmer spürte ich es noch. Hatte ich mir einen Virus eingefangen? Ich legte mir heilend die Hand auf, doch meine Kraft wirkte nicht. Was immer es war, was ich da fühlte, es war unheilbar und hatte längst Besitz von mir ergriffen.”

“Ich schaue hinauf in den Nachthimmel, wo Sterne um Sichtbarkeit gegen die städtischen Lichter kämpfen. Der Eiffelturm gleich um die Ecke, konkurriert jetzt mit den Sternen, die einst unsere Suche nach Licht in der Nacht inspirierten. Wir haben nie gegen den Tag gekämpft, stattdessen kämpfen wir gegen die Nacht! Dies ist nicht die Stadt der Liebe, es ist die Stadt des Lichts! Ah, und das Schimmern, das endlose Schimmern überall!”

“Mein erster Gedanke, als ich eine Woche später das Auto auf dem Parkplatz eines unscheinbaren Eventhauses abstelle, ist Arwa. Einfach Arwa, nicht etwas Bestimmtes an ihr, sondern ihr Name, der wie ein Blatt von den Bäumen runtersegelt und vor meinen Füßen zum Liegen kommt. Es knirscht, als ich den Gedanken an ihr zertrete und den Ort betrete, an dem die Hennafeier stattfindet.”

“Du bist Tariq", wiederholt sie die Worte, die mir Maya letztens gesagt hat. "Du hast einen tollen Musikgeschmack, bist loyal, ruhig, denkst zu viel nach, bist immer für alle da und kannst wirklich romantisch sein. Manchmal sogar zu romantisch für meinen Geschmack." Obwohl mir die Beschreibung nicht hundertprozentig zusagt, zucken meine Mundwinkel. "Soll ich ein bisschen runterschalten wegen der Romantik?" "Nein", antwortet sie nur, und ich lächle schwach.”

“Die Elfe seufzte schwer. Sie konnte es nicht länger hinauszögern, im Weihnachtsdorf anzurufen, den Unfall zu melden und einen Abschleppschlitten zu bestellen. In diesem Moment hörte sie, wie Allure in ihr Smartphone fauchte: „Himmel und Vergebung, das kann doch nicht eurer heiliger Ernst sein! Nach den Feiertagen? Ich sitze hier fest, ihr heimlich betenden, bibellesenden Hackfressen!“ Allure spuckte buchstäblich Feuer. Ein dünner Flammenstrahl schoss in die Luft und aus ihren Ohren stoben schwarze Rauchwölkchen. Die Frau hat Temperament, dachte Nike bewundernd und zückte ihr eigenes Smartphone.”

“Man kann den Menschen nicht von seinen Anschauungen trennen. Ich bin davon überzeugt, dass das nicht geht. Wenn jemand beispielsweise glaubt, ass es Menschen gibt, die weniger wert sind als andere, beeinflusst das seine gesamte Persönlichkeit. Es sind schließlich unsere Haltungen, die uns ausmachen.”

“Maifest Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus jedem Zweig, Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch, Und Freud und Wonne Aus jeder Brust. O Erd, o Sonne! O Glück, o Lust! O Lieb', o Liebe, So golden schön, Wie Morgenwolken Auf jenen Höhn; Du segnest herrlich Das frische Feld, Im Blütendampfe Die volle Welt. O Mädchen, Mädchen, Wie lieb' ich dich! Wie blickt dein Auge! Wie liebst du mich! So liebt die Lerche Gesang und Luft, Und Morgenblumen Den Himmels Duft, Wie ich dich liebe Mit warmem Blut, Die du mir Jugend Und Freud und Mut Zu neuen Liedern Und Tänzen gibst! Sei ewig glücklich Wie du mich liebst!”

“Das Ufer des Flusses und der vielen glitzernden Bächlein, die ihm auf allerlei Umwegen zuströmten, und ebenso alle Flächen, die von den Ufern sich ans Wasser hinuntersenkten, waren von kurzem, dichten, gleichmäßigen Rasen bedeckt, der lieblich duftete. Und weiter noch dehnte sich dieser sanfte grüne Teppich, durchs ganze Tal, vom Fluß bis an den Fuß der Höhen, die es umgürteten. Diese wundervolle weite Grasfläche war über und über mit gelben Butterblumen, weißen Gänseblümchen, blauen Veilchen und rubinroten Asphodelen besprenkelt, und ihre unbeschreibliche Schönheit redete laut zu unsern Herzen von der Liebe und der Herrlichkeit Gottes.”

“Fehlt Ihnen die Fähigkeit, ihre Wut mit der Wildheit Ihrer Liebe zu umarmen und in Leidenschaft zu verwandeln, wird sie genau diese Fähigkeit unablässig auf die Probe stellen. Jede Ihrer Energien, die Sie nicht mit der Kraft, der Klarheit und dem Humor Ihres Bewusstseins in Liebe verwandeln können wird immer wieder auf Sie zurückfallen. ... Ohne bewusst zu planen, gereizt zu sein, wird Ihre Partnerin Sie immer wieder auf die Probe stellen. Bis Ihr Bewusstsein in der Lage ist, Ihre Partnerin über ihre Gereiztheit hinwegzutragen, werden Sie geprüft werden. ... Wenn Sie ihre Stimmungen nicht durchdringen, kann Ihre Partnerin ihr freies Bewusstsein nicht spüren. Stattdessen spürt sie Ihr Schulterzucken, Ihre Machtlosigkeit angesichts ihrer Energie. Das Geheimnis besteht darin, ihre Energie mit Bewusstsein zu kontern, das sich durch Ihren Körper ausdrückt. Wenn sie schreit und das Geschirr zerschlägt, muss Ihr Körper ihrer Energie entgegentreten,. Die Furchtlosigkeit und die Kraft Ihrer Liebe müssen sich in Ihrem Körper manifestieren. Wenn Sie zusammenzucken und ihr mit gepresster Stimme Ihre Liebe versichern, wird Sie Ihnen nicht glauben, Wenn Sie auf sie zugehen, sie in den Arm nehmen und angesichts der Komik des Augenblicks liebevoll lachen, wird Sie Ihre Freiheit spüren, wenn diese echt ist, Sie spürt sie, weil sie sich durch Ihren Körper ausdrückt. Ihr Körper, Ihre Stimme und der Ausdruck in Ihren Augen bedeuten ihr so viel mehr als jedes Wort. Sagen Sie ihr nicht, was sie tun soll, sondern tun Sie es mit ihr, und zwar mit Ihrem Körper, Wenn sie gereizt und verschlossen ist, heben Sie ihr die Arme über den Kopf und küssen Sie ihr Herz. Sagen Sie nicht einfach, sie solle offener sein ,sondern übernehmen Sie das für sie: Öffnen Sie sie mit der Offenheit Ihres Körpers.”

“Ja, er ist ein guter Mensch, auch wenn er diese Seite vor anderen versteckt. Für mich ist er aber noch viel mehr als das. Er ist derjenige, der mich fand, kurz bevor ich aufgeben wollte. Derjenige, der mir dabei hilft, irgendwann ein entspannteres Leben zu führen, weit weg von Ängsten, Albträumen und dem Glauben, nichts ändern zu können. Und dafür bin ich ihm unglaublich dankbar.”

“Die Gewohnheiten der Leute kennt man ja erst, wenn man die Leute kennt. Beim ersten Mal hat man noch keine Ahnung, wie es weitergeht. Man weiß nicht, ob man sich lieben, ob man sich später einmal an den ersten Tag erinnern wird. Ob man sich am Ende beschimpfen oder sogar prügeln wird. Oder ob man Freunde wird. Und die vielen anderen ODERS und WENNS. Und die VIELLEICHTS. Die VIELLEICHTS, das sind die Schlimmsten.”

“Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind. Manche Menschen wissen nicht, wie gut es tut, sie nur zu sehen. Manche Menschen wissen nicht, wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt. Manche Menschen wissen nicht, wie wohltuend ihre Nähe ist. Manche Menschen wissen nicht, wie viel ärmer wir ohne sie wären. Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind. Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.”

“Unsere Hingabe, unsere Liebe, unsere Freundschaft für Gott machen die ganze Schöpfung zu einer Quelle des Glücks. Im Hause eines guten Freundes und einer guten Freundin schmecken ein Laib Brot oder ein Glas Milch überaus köstlich; aber im Hause jemandes, den wir nicht mögen, sind auch die besten Gerichte ohne Geschmack. Sobald wir zu verstehen beginnen, dass sich die Wohnstätten im Hause Gottes in dieser Welt befinden mit ihren vielen Religionen, Völkern und Nationen, die doch alle im Hause Gottes vereint sind, dann wird auch eine ärmliche oder schwierige Lebenssituation früher oder später glücklicher und besser werden; denn wir fühlen, dass wir uns im Hause dessen befinden, den wir lieben und verehren; alles was uns begegnet, akzeptieren wir mit Liebe und Dankbarkeit, denn es kommt von dem Einen, das wir lieben. (S. 180)”

“Jetzt, wo ich ruhig in seinen Armen lag, hörte ich wieder das Prasseln des Regens und das Heulen des Windes vor dem Fenster. Zwei Kräfte, die uns um unsere Aufmerksamkeit anflehten, die wir ihnen aber nicht gewährten. Das Chaos, das unter freiem Himmel tobte, hatte nichts mit dem bittersüßen Chaos in meinem Inneren gemein. Draußen war es kalt und grau, meine Empfindungen jedoch waren wild und feurig. Sie tanzten von meinem Herzen hinauf in meinen Verstand und beherrschten dort jeden Gedanken und jedes Gefühl, das ich in diesem Moment verspürte.”