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“Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit?", frage ich. Er blinzelt kurz, dann klärt sich sein Blick. "Dass wir uns hier treffen?" Ich nicke. "Statistisch gesehen ziemlich hoch." Er zuckt mit den Schultern. "Statistisch gesehen trifft man täglich dieselben Menschen, wenn man sich immer in denselben Räumen bewegt, man achtet nur nicht darauf, weil man sie nicht kennt. In der Masse aus Fremden sehen eben alle gleich aus. Aber da wir nicht mehr so fremd miteinander sind, ist es bei uns anders. Wir bemerken uns." Leiser fügt er hinzu: "Wir sehen uns.”

“Wie hatte sie nur so unvorsichtig sein können? Das Musenbündnis, bei dem die Magie einer Muse sich zum ersten Mal voll entfaltete, galt als heilig, als von der großen Schöpferin gesegnet. Sie hatte gedacht, das würde bedeuten, dass man eine offizielle Zeremonie abhalten musste, eine Priesterin den Bund bestätigte und dass man sie nicht dazu zwingen konnte, ein Bündnis einzugehen. Doch das entpuppte sich nun als Irrtum.”

“Wie het nog niet vermoed had, kan nu aan driedimensionale voorbeelden gedemonstreerd zien hoe de suikertentoonstelling van de Nederlandse Letterkunde georganiseerd wordt door machteloze kankeraars, knoeiers, prutsers, beddespreiders en zangerige intriganten, die beurtelings prijzen krijgen en prijzen uitdelen, heulen met de overheid en elkaar verraden, hoereren met de dagbladpers, of zich laten kopen door uitgevers.”

“Wie ich heimschritt bemerkte ich mit einemmal vor mir meinen eigenen Schatten so wie ich den Schatten des anderen Krieges hinter dem jetzigen sah. Er ist durch all diese Zeit nicht mehr von mir gewichen dieser Schatten er überhing jeden meiner Gedanken bei Tag und bei Nacht vielleicht liegt sein dunkler Umriß auch auf manchen Blättern dieses Buches. Aber jeder Schatten ist im letzten doch auch Kind des Lichts und nur wer Helles und Dunkles Krieg und Frieden Aufstieg und Niedergang erfahren nur der hat wahrhaft gelebt.”

“Wie ich mir schon hatte vorstellen können, machte sie im hautengen, ärmellosen Neoprenanzug eine Top-Figur. Auch wenn ich sie bereits im Bikini gesehen – also richtig angestarrt – hatte, war es beim Surfunterricht wieder etwas vollkommen anderes, da ich nun näher an sie herantreten musste. Natürlich nur, um ihre Beine richtig zu positionieren oder ihre Haltung auszubessern, während ich beim Trockentraining am Strand erklärte: »Du musst in der Mitte immer fest bleiben, sonst hast du auf der Welle keine Chance. Körperspannung ist das A und O beim Surfen. Und natürlich Talent«, witzelte ich großspurig und Sarah verdrehte ihre hübschen, grünen Augen. »Klar, du hast aber auch überall Talente, stimmt‘s?« »Stimmt genau!« »Kann man Selbstbewusstsein eigentlich irgendwo in einer Dose kaufen? Du scheinst das ja zu löffeln wie andere Nutella«, gab sie schlagfertig zurück. Unbekümmert zuckte ich mit den Schultern. »Klar, haben sie jetzt drüben bei Wal-Mart. Aber nur für Kunden über 1,60. Tut mir leid, knapp verpasst.«”

“Wie immer hatte seine rauchige, tiefe Stimme eine beinahe schon hypnotisierende Wirkung, die einen dazu brachte, ihm näherrücken zu wollen. Dass seine Erscheinung auf dem erhöhten Hocker, mit zerrissener Jeans und den längeren, pechschwarzen Haaren ebenfalls die Hormone hochschießen ließ, war ein weiterer Zuckerguss. Aber am liebsten mochte ich seine Ausstrahlung, die er beim Singen bekam. Diese tiefen Gefühle, die er mit seinen Texten, seiner Stimme durch den Raum direkt in die Seele hineintragen konnte. Andere würden bei den Songs einen Beat oder ein Schlagzeug im Hintergrund haben wollen, nicht nur eine Wahnsinnsstimme und Gitarrenmusik – aber genau das passte perfekt zu ihm, denn es war so unverfälscht und ehrlich. So wie Musik sein sollte. Bei seinem Gesang kam es mir vor, als würde er sich öffnen und eine Seite zeigen, die er sonst verschlossen hielt. Und besonders dann fühlte ich mich Johnny immer vollständig verbunden, als teilten wir durch die Musik ein spezielles Band. Was natürlich vollkommener Blödsinn war. Diese Gefühle teilte wohl jedes zweite Mädchen, das ihn singen hörte, und aus seiner männlichen Warte wäre es wohl wirklich blöd gewesen, das nicht ein klein wenig auszunützen. Nicht, dass ich es okay fand – es war dennoch widerlich –, aber wenn ich ihn singen sah und hörte, konnte ich die Situation ein bisschen besser verstehen. Seine Anziehung war unbestreitbar. Würde ich die aufkeimenden Gefühle für ihn nicht entschieden von mir weisen, könnte ich ein leichtes Flattern im Magen spüren. Dumme, idiotische Gefühle, schimpfte ich mich selbst. Unter dem Vorwand, mir etwas zu trinken zu holen, und um meiner unnötigen Hormonausschüttung den Hahn abzudrehen, ging ich aus dem Raum, bis Johnny fertig war.”

“Wie ist es denn möglich, daß jemand einfach verschwinden kann? Wie kann jemand, der gelebt, geliebt, gehofft hat und mit Gott und sich selbst gehadert hat, einfach aufhören? Ich weiss nicht, wie und auf welche Weise, aber sie sind hier. Da Zeit eine Illusion ist, warum sollte nicht alles bestehen bleiben? Ich habe Sie einmal sagen oder jemanden zitieren hören, da die Zeit ein Buch ist, dessen Seiten man nur vorwärts, nicht rückwärts blättern kann. Wir können es vielleicht nicht, aber möglicherweise können es irgendwelche Kräfte.”

“Wie lustig,' fuhr sie fort, 'dass du selbst nach so langer Zeit noch immer erwartest, dass man dich belohnt, nur weil du gehorsam warst. Ich dachte, du hättest deine Lektion im Palast unseres Vaters gelernt. Niemand war so unterwürfig und einfältig wie du, und trotzdem trat der mächtige Helios dich umso rascher mit Füßen, denn du kauertest ja bereits da unten.”

“wie niets heeft, kan niets delen. Wie alles moet delen wordt niet ruimhartiger, maar stuurloos. Geef kinderen vooral van alles voor henzelf en leer ze met de spullen van anderen omgaan zoals zij willen dat er met hun spullen wordt gespeeld. Eigendom dwingt tot beleefdheid en omgangsvormen. Als we kind zijn, veinzen we aardigheid om te krijgen wat we willen; het enige dat we later nog moeten leren is te vergeten dát we veinzen - pas als dat lukt hebben we het spel van fatsoen echt onder de knie.”

“Wie play money heeft (minstens 2500 euro) kan morgen een serieuze slag slaan. Stel dat je ermee naar een casino gaat en het inzet op rood, en dat rood uitkomt, dan verdubbel je je inzet. Momenteel is er 1 kans op 2 dat de Britten uit de EU stappen. Als dat gebeurt zullen het Britse pond en de beursindex gevoelig dalen. Je kan dus à la baisse gokken op één van die twee door te gaan voor put opties. Door de hefboomeffecten op opties kan je, bij een effectief brexit makkelijk maal 10 of meer winnen, veel meer dan je in een casino kunt winnen.. 't Is maar dat je het weet. Ikzelf zal het NIET doen (1) omdat ik geen play money meer heb en (2) omdat ik vermoed dat de rede uiteindelijk zal zegevieren en dat de Britten de EU niet zullen verlaten. Jammer eigenlijk, want met die Britten hebben we niets dan last.”

“Wie soll ich Dir danken für deine Gnade und Barmherzigkeit, O König meiner Seele? Was tatest du nicht für mich, als ich einsam im Dunkel der Nacht in der Wildnis irrend streifte. Du kamst mit brennender Fackel und erleuchtetest meinen Pfad. Als ich frierend ob der Herzenskälte und Härte der Welt Zuflucht suchte, da hast Du mich mit deiner unendlichen Liebe tröstend umhüllt. Schließlich, als mir von nirgendsher Antwort kam, klopfte ich an deine Tür, und Du hast gleich den Ruf meines gebrochenen Herzens erhört.”

“Wie steht eine Frau vor dem Spiegel? Immer in Bewegung. Sie lässt nicht locker, bis sie etwas entdeckt, was nicht perfekt ist. Liebe Frauen, in dem einen Punkt könnt ihr etwas von uns Männern lernen. Wir zerfleischen uns nicht mit Selbstkritik. Wie steht ein Kerl vor dem Spiegel? Frontal, regungslos und kurz. Und nach zwei Sekunden ist er mit sich im Reinen - "passt schon". Mehr will er gar nicht wissen. Natürlich hat ein Mann irgendwann auch einen Bauchansatz. Aber kein Mann ist so doof und dreht sich vor dem Spiegel ins Profil!”

“Wie unglücklich ein Mensch auch sein mag, von dem Augenblick an, in dem er den Sinn seines Lebens erkennt, wird ein Schalter umgelegt und das Licht geht an. Er ist vielleicht nicht sofort imstande, damit etwas zu erreichen, aber allein die Tatsache sich seiner Bestimmung bewusst zu sein, gibt ihm alle Hoffnung und Energie, Inspiration und Stärke, um auf den Tag der Erfüllung zu warten. Auch wenn er sich sein Leben lang dafür abmühen muss, macht ihm das nichts aus, solange er nur den Sinn kennt. Zehn solcher Menschen haben weitaus mehr Kraft als tausend andere, die von morgens bis abends arbeiten, ohne den Sinn ihres Lebens zu kennen. (S. 79)”

“Wie wir „ursprünglich verstehen “, was Wahrheit ist, wenn wir erkennen, und was Gutheit ist, wenn unser Streben Erfüllung findet, so verstehen wir, was Schönheit ist, wenn jener „Glanz “ uns an die Seele rührt. Er begegnet uns in der sinnlichen Welt als das Strahlen des körperlichen Lichtes selbst, ohne das uns alle sinnliche Schönheit verborgen bliebe, als Farbenglanz und als Liebreiz körperlicher Gestalten. Aber er ist nicht an die Sinnenwelt gebunden. Es gibt eine geistige Schönheit : die Schönheit der Menschenseele,...”