I Quotes
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“Ich bin traurig", sage ich.
"Warum?", will er wissen.
"Keine Ahnung. Weil es unfair ist. Weil all diese Menschen mich nicht richtig behandelt haben. Weil man so nicht sein darf zu einem kleinen Kind. Und ich bin wütend. Weil alles so anders hätte sein können.”
Source: Mängelexemplar
“Ich bin vielen und hochgebildeten Menschen begegnet, sie waren immer erstaunt über mein Wissen. Was hätten sie wohl gesagt, wenn ich ihnen bekannt hätte, dass ich meine Kenntnis des Lebens aus Romanen geschöpft hatte?”
Source: The Allure of Chanel
“Ich bin vielleicht zu alt, um jung zu sterben, aber ich bin nicht zu alt, um in Erinnerung zu bleiben.”
Source: Scherben einer zerbrochenen Seele
“Ich bin vierunddreißig Jahre alt, ich werde schlafen. Nicht, weil ich besonders reif oder besonders stark bin. Sondern weil ich besonders müde bin.”
Source: Schund und Sühne
“Ich bin wie ein Kriegsgebiet, wie ein Feld voller Tretmienen, das Ming zu überqueren versucht. Sie prüft die Inhalte und schneidet alles heraus, das mich verletzen könnte." - S. 20”
Source: Nicht weg und nicht da
“Ich bin zum Bersten voll mit einem neu gefundenen Gefühl für meine eigene Existenz.
Starke und kraftvolle Frequenzen.
Meine Seele wandert in weite, offene Felder und lang-vergessene Lande
mit unbegrenzten Möglichkeiten.
Ich bin noch nicht ganz so weit.
Stille haltend in Vorahnung,
möchte ich nicht verpassen, meine innere Stimme zu hören – sanft und tief.
Mit mir sind freundliche Himmel an regnerischen Tagen und mein Leben wird wärmer.”
“Ich blätter’ mich langsam aus der behaglichen, kleinen Kuhle von Decken. Dusche mich. Lasse die kühle Morgenbrise, die durch die offenen Fenster weht, sanft meine nackte Gestalt streicheln. Ich geniesse die milde Sonne.
Für eine Weile schwelge ich im Gefühl des weichen Badetuches auf meiner Haut und dann, der Wind nimmt zu und fühlt sich an wie tausend kleine Zungen, die die Wasserperlen von meinem Körper lecken.
Heute, keine Erwartungen. Viel Zeit zum Strecken und langsamen Aufwachen.
Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee kitzelt meine Nase. Morgenstunden wie diese machen das Leben so köstlich – Schön!”
“Ich blättere die Seiten um und überall lese ich deinen Namen.”
Source: Wanderherzen
“Ich brauchte keine Worte, um zu wissen, dass sie verstand. Es war, als erzählte das Gedächtnis ihres Körpers dem meines Körpers, was sie erlebt hatte. Auf irgendeine Weise verbanden sich unsere Augen und auch der unendliche Raum dahinter. Ich weiß nicht, ob ich jemals so tief in den seligen Ozean in den Augen eines Menschen geblickt habe, wie in diesem Moment mit Satya.”
Source: Verwoben im wir
“Ich dachte an Traurigkeit, Selbsthass und Wut, suchte in meinem Gehirn nach Schubladen und Ordnern, in denen ich Emotionen gespeichert hatte. Doch da war nichts. Nichts. Ich fühlte rein gar nichts.”
Source: You make my Dreams
“Ich dachte, dass man sich von aufgeplusterten Abschieden nicht ins Bockshorn jagen lassen darf, dass man ihnen sehr wohl von der Schippe springen kann, denn solang keiner stirbt, ist jeder Abschied verhandelbar.”
Source: Was man von hier aus sehen kann
“Ich denke an Abschiede und letzte, allerletzte und allerallerletzte Küsse und Umarmungen an Flughäfen, das letzte, das allerletzte und das allerallerletzte Winken, bevor man in einer Traube aus Menschen am Security Checkpoint verschwindet.
An Nachrichten voller Sehnsucht am Check-In, an Hoffnungen und Irrungen, Wirrungen und Einbildungen, Tränen, wenn man das Flugzeug betritt, an die Liebe in der Ferne und an die Freude des Wiedersehens und den Schmerz, wenn das Herz realisiert, dass es ein Abschied für immer war.”
Source: Wanderherzen
“Ich denke an den Januar, in welchem ich dich wiedersehen werde. Ich denke daran, wie meine Handflächen deine berühren werden. Daran, wie du mich ansehen wirst.
Daran, wie du mich umarmst. Daran, wie du mich küssen wirst, als wäre es das erste Mal, als wäre es das letzte Mal, als hätten wir nie etwas anderes gemacht.”
Source: Wanderherzen
“Ich denke oft an sie.
Wenn wir nur alle in den Himmel kommen.
Wo Ihnen wohl der nächste Sommer blüht.
Ich glaube ich bin mit meinem Leben zufrieden.”
Source: Briefwechsel mit Rainer Maria Rilke.
“Ich erinnere mich noch an Ihre Worte: „Die Welt ist ein Schlachthaus und ein Bordell.“ Damals schien mir das übertrieben, aber es ist bittere Wahrheit. Man hält Sie für einen Mystiker, aber in Wirklichkeit sind Sie durch und durch Realist. Wie dem auch sei, alles wird uns aufgezwungen, selbst die Hoffnung.”
Source: Shosha
“Ich erkenne traurig, wenn ich traurig sehe.”
Source: Die Seiten der Welt
“Ich ertrinke an mir selbst, während ich mit meiner Mutter telefoniere, und sie bekommt nichts davon mit.”
Source: Like water in your hands
“Ich finde es schade, dass es nicht Mark ist - er hätte es sein können. Er hätte es sein sollen. Es hätte etwas bedeuten können. Vielleicht nicht viel, aber sichtlich mehr.”
Source: The Princess Diarist
“Ich finde es überflüssig, mich mit Leuten abzugeben, die später mal keine Rolle mehr in meinem Leben spielen werden.”
Source: Second Chance Summer
“Ich frage mich, ob die Erinnerungen für uns Menschen nicht der Kraftstoff sind, von dem wir leben? Ob diese Erinnerungen wirklich wichtig sind oder nicht, ist für das Weiterleben nicht von Bedeutung. Sie sind nur der Brennstoff.”
Source: After Dark
“Ich frage mich, ob die Welt nun nicht mehr postdramatisch ist, sondern ob sie wieder dramatisch geworden ist.
[...]
Melancholie ist die nostalgische Sehnsucht nach etwas, das es nie gab.
Ich lerne: Die romantischste Liebe ist die unerfüllte.”
Source: Ost*West*frau*: Wie wir wurden, wer wir sind
“Ich fragte nicht weiter. Die Menschen reagieren empfindlich, wenn man ihren Glauben mit der Ökonomie verknüpft. Es gibt aber nichts, was die Welt bewegt, als allein das Gold. Selbst die Liebe entzündet sich am Gold. Und der Glaube erst recht. Ihr senkt die Knie vor eurer Göttin, wenn sie vors Portal tritt, juwelenüberrieselt der reine Leib. Würdet ihr sie auch lieben, wenn sie im Keller die Asche versorgte, Krätzeflecken auf der Haut?
Nur eine Macht habe ich gefunden in der Welt, die kümmert sich nicht ums Gold: die Geilheit. Aber die ist schnell verraucht, und ohne Folgen. Vornehme Frauen habe ich gesehen, die Spreize machend unter einem Stallknecht, der stank nach Mist. Ergraute Männer habe ich gesehen, schwer von Würde, die rannten eine Hure zu ficken, die die ganze Stadt schon hatte.
Ich sprach davon zu meinem alten Lehrer, und er sah mich an und sagte: Man soll nicht davon reden.
Ich war schon ein junger Mann damals, war auf Reisen gewesen, und mein alter Lehrer erhielt sein Gnadenbrot auf meines Vaters Gut, wie es den Pferden und den Sklaven zusteht. Ich war enttäuscht über seine Antwort und verachtete ihn. Heute weiß ich, dass ich ein Kind war und dumm und hochfahrend. Er hatte recht. In seinen Worten lag die einzige Weisheit, zu der einer kommen kann. Man soll nicht darüber reden.”
Source: An der Mauer
“Ich freu' mich wenn die Sonne lacht!”
“Ich fühle mich, als hätte mich ein Bus überfahren. Ein Doppeldecker. Überfahren, dann gebremst und den Rückwärtsgang eingelegt, um mich noch einmal platt zu drücken wie Plätzchenteig.”
Source: Brennen
“Ich fühle, wie die Kraft aus mir herausfließt. Die Energie, die mich auf den Beinen hält. Lebenskraft. Wie Asche, die der Wind davonträgt.
Beinahe lache ich auf, so wunderbar und unangebracht poetisch ist das Schicksal manchmal. Seine Ascheaugen, eine Illusion, aus Nacht entsprungen, sind dafür verantwortlich, dass meine Unbeschwertheit, mein ganzes Leben überhaupt erst in Flammen aufgegangen ist.”
Source: Aus Asche und Nacht
“Ich fühle, wie die Kraft aus mir herausfließt. Die Energie, die mich auf den Beinen hält. Lebenskraft. Wie Staub, den der Wind davonträgt. Loszulassen ist plötzlich so leicht, unbeschwert, friedvoll.”
Source: Aus Asche und Nacht
“Ich fürchte dass wir diese nicht "griechisch" genug verstehen, ja dass wir schaudern würden, wenn wir sie einmal griechisch verstünden.”
Source: Fünf Vorreden zu fünf ungeschriebenen Büchern
“Ich fürchte ebenfalls, dass am Ende gar nichts zu Ende sein wird. Die Dinge gehen einfach weiter, solange die Erinnerung das Sagen hat und immer eine weiche Stelle in deinen Gedanken findet, um an die Oberfläche zu schlüpfen.”
Source: I Am the Messenger
“Ich gehe duschen. Komm gerne mit, dann kann ich dir zeigen, wie viel hübscher das Badezimmer im Gegensatz zur Küche ist."
Ich boxte gegen seinen Oberarm. "Nein, danke."
Spencer erhob sich. Seine Lippen waren immer noch ein bisschen feucht vom Wasser und sein Grinsen so unverschämt, dass es hätte verboten werden sollen. "Irgendwann wirst du mich freiwillig in dieses Badezimmer begleiten, Süße. Du weißt es, ich weiß es, und die Welt ist sich darüber auch schon seit Anbeginn der Zeit im Klaren.”
Source: Trust Again
“Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte.
Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen!
Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, daß ich nie gelebt hatte.”
“Ich glaube, dass die katholische Kirche zu gebrochnen ist, um durch die Hoffnung gerettet zu werden - es würde wahren Glauben benötigten um zumindest etwas von ihr wieder aufzubauen.”
“Ich glaube, daß der Mensch sein Leben ganz in allen seinen Handlungen von Eingebungen leiten lassen kann, und ich muß jetzt glauben, daß dies das höchste Leben ist. Ich weiß, daß ich so leben könnte, wenn ich wollte, wenn ich dazu den Mut hätte. Ich habe ihn aber nicht und muß hoffen daß mich das nicht zu Tode, das heißt ewig, unglücklich machen wird.”
Source: Public and Private Occasions
“Ich glaube, daß es geistig ungesunde Orte oder Gebäude gibt, wo die Milch des Kosmos sauer und ranzig geworden ist. Diese Kirche ist ein solcher Ort, darauf könnte ich schwören”
Source: Night Shift
“Ich glaube die direktesten Menschen, sind nicht unbedingt auch die Ehrlichsten, sie trauen sich nur mehr zu sagen, als die anderen.”
“Ich glaube fest daran, dass jede Generation ihre eigene Aufgabe hat.
Die Generation unserer Eltern hatte die Aufgabe die Perle des indischen Ozeans, die wunderschöne Insel Sri Lanka zu verlassen, um sich, und gerade uns, ein Leben in Sicherheit zu schenken. Dafür sollten wir Ihnen unendlich dankbar sein.
Und die einzige Möglichkeit die ich sehe, wie wir dies zurückzahlen können, ist jede Chance die uns gegeben wird, zu nutzen, alles aus unserem Leben zu machen.”
“Ich glaube, ich würde mich gerade lieber aufs Klo verziehen und ein bisschen sterben.”
Source: Froschprinz - Band 1
“Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.”
“Ich glaube nicht an Vorahnungen. Und doch muss ich später immer wieder an diesen Moment denken. Warum lief mein
Sohn nicht wie sonst nach der Betreuung in meine Arme? Warum hielt er sich so verzweifelt an Marwa fest, als ob er sie nach dem Wochenende nicht wiedersehen würde? Wenn
das eigene Leben sich radikal ändert, erhält Gewöhnliches plötzlich eine Bedeutung. Wird zu dem Versuch zu erklären, was sich nicht erklären lässt. Gibt dem «Zuvor» ein Gewicht,
um das «Danach» begreifbarer zu machen.
Ich dachte nach dem 7. Oktober 2023 oft: Vielleicht spürte Oz, dass dies ein Abschied sein würde. Dass dieser Donnerstagnachmittag, der 5. Oktober, nicht nur der Beginn eines
sonnigen Herbst-Wochenendes in Israel war. Sondern dass weniger als 48 Stunden später eine Katastrophe geschehen würde, die alles veränderte. Das Leben unserer Familie. Das
Leben von Marwa. Und das Land, das wir alle unser Zuhause nennen.”
Source: Kein anderes Land: Aufzeichnungen aus Israel
“Ich glaube nicht, das Gott sich optisch festlegt. "Gott ist gut und sie liebt uns." - Ein geflügeltes Wort bei uns in der Gemeinde. Gott ist weder Mann noch Frau. Auch wenn Gott alles in sich vereint, geht er doch über alles hinaus.”
Source: Roadtrip mit Gott: Leben ist Freiheit und jeden Tag ein Abenteuer!
“Ich glaube nicht, dass es jemals einen Mann gegeben hat, der eine Frau als gleichwertig behandelt hat, und das ist alles, was ich mir je gewünscht hätte.”
“Ich glaube nicht, dass es so ist, dass ein Mensch Fragen hat, sondern so, dass Fragen einen Menschen haben.”
Source: Mutter geht aus. Essays
“Ich glaube, nichts geschieht aus Zufall. Im Grunde hat alles seinen geheimen Plan, auch wenn wir ihn nicht verstehen.”
Source: The Shadow Of The Wind
“Ich hab mich gefragt, was so schlimm ist am Fallen. Ich meine, beim Fallen passiert doch nichts. Es passiert erst beim Aufprall was. Der Punkt ist darum, nicht aufzuprallen. Man müsste ewig fallen.”
Source: Königin des Sprungturms
“Ich hab' noch einen Koffer in Berlin.”
“Ich hab' so viele Lieder gesungen und geb' es zu: Ein jedes handelt von dir.”
Source: Wanderherzen
“Ich habe arm angefangen, ich war später ein reicher Mann, ich bin jetzt wieder ein armer Teufel, es spielt keine Rolle. Wie's kommt, wird's gefressen, Ob mich die Sonne auf meiner Terrasse in Leoni bescheint oder hier auf dem Kreuzberg, das ist mir so egal wie der Sonne.”
Source: Fabian: die Geschichte eines Moralisten
“Ich habe auf Dich gewartet, sagte die Frau. Ich habe Dich nicht gekannt, aber man kann auch auf Jemanden warten, den man noch nie gesehen hat.”
Source: Eisbären
“ich habe den Eindruck, diese Hand ist gerade deinem Gehirn entwischt.”
Source: Night Shift
“Ich habe den Premierminister der Muggel unterrichtet, und er lässt eine Vermisstenmeldung twittern. Klingt wie ein Zauber. Ist es aber nicht.”
“Ich habe den Verstand verloren. Es ist völlig verrückt und viel zu waghalsig, einfach bei einem Fremden auf das Motorrad zu steigen, die Arme um ihn zu schlingen und darauf zu warten, dass er losfährt.”
Source: Falling Fast