Quotessence
Home / Quotes / W Quotes

W Quotes

Browse famous quotes beginning with W. This page is a child index of the full Popular Quotes A-Z directory.

All W Quotes

“Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele. Der Himmel war weiß gefleckt; wenn man von der Sonne recht schön angebraten war, kam eine Wolke, ein leichter Wind lief daher, und es wurde ein wenig kühl. Ein Hund trottete über das Gras, dahinten. ›Was ist das für einer?‹ fragte ich. – ›Das ist ein Bulldackel‹, sagte die Prinzessin. Und dann ließen wir wieder den Wind über uns hingehen und sagten gar nichts. Das ist schön, mit jemand schweigen zu können.”

“Wir leben im Zeitalter des organisierten Diebstahls; eines so raffinierten Diebstahls, dass der Geschädigte kaum merkt, wie er bestohlen wird, und der Dieb seine Finger gar nicht zu beschmutzen braucht, um fremdes Gut an sich zu bringen. Der Vorgang, der das Eigentum vogelfrei macht, erscheint dem einfältigen Auge als eine elementare, dem menschlichen Einfluss entrückte Schicksalsprüfung, die man gottergeben hinzunehmen hat. Nur wenige ahnen, dass das vermeintliche Naturereignis in Wirklichkeit nichts anderes ist als ein roher Willkürakt der Menschen, den man frevelhaft nennen müsste, wenn hier nicht Christi Wort gälte: "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Sie wissen es wirklich nicht, weil sie nicht wissen, was Geld ist. Es klingt wie eine Profanierung, aber es ist so. Die Unkenntnis vom Gelde wird hier tatsächlich zur epidemischen Unmoral.”

“Wir leiden als Erwachsene nicht ursächlich unter dem, was uns in der Vergangenheit passiert ist. Wenn das so wäre, dann gäbe es überhaupt keine Lösung und keine Chance auf Heilung. Wir leiden heute darunter, dass wir das Bindungsszenario der Vergangenheit in jedem Moment mit den Menschen in unserer Umgebung unbewusst neu erschaffen. Damit erzeugen wir den körperlichen Stress aus der Kindheit immer wieder aufs Neue.”

“Wir lernen aus unserer eigenen Geschichte, wozu der Mensch fähig ist. Deshalb dürfen wir uns nicht einbilden, wir seien nun als Menschen anders und besser geworden. Es gibt keine endgültig errungene moralische Vollkommenheit - für niemanden und kein Land! Wir haben als Menschen gelernt, wir bleiben als Menschen gefährdet. Aber wir haben die Kraft, Gefährdungen immer von neuem zu überwinden." [Ansprache am 8. Mai 1985 in der Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages]”

“Wir Menschen sind wie Schneekristalle. Oberflächlich betrachtet sehen wir alle gleich aus, werden geboren, schweben durch unser Leben, manchmal von heftigen Böen geschüttelt, werden ganz woanders hingetrieben, als wir uns das eigentlich vorgestellt hatten, und schließlich sterben wir. Bei näherer Betrachtung sieht man jedoch die filigrane Einzigartigkeit. Bei jeder Schneeflocke, bei jedem Menschen.”

“Wir möchten großzügig, nützlich, von dieser Welt sein. Tatsächlich wollen wir aber einfach nur in Ruhe gelassen werden. Wenn wir andere nicht dazu bringen können, uns in Ruhe zu lassen, dann geben wir uns schließlich selbst auf. Andere mögen meinen, dass wir präsent sind. Wir handeln ja auch Aber unser wahres Selbst ist verschwunden. Übrig ist nur die Hülle unseres eigentlichen Selbst. Sie bleibt zurück, weil sie gefangen ist. Wie ein lustloses Zirkustier, das gepiesackt wird, damit es auftritt, führen wir unsere Kunststücke vor. Wir spulen sie ab. Wir verdienen uns unseren Applaus. Aber die ganze Aufregung geht an uns vorbei. Uns ist es egal Unser innerer Künstler hat sich davongemacht. Unser Leben ist jetzt eine auẞerkörperliche Erfahrung. Wir sind nicht mehr da. Ein Arzt würde unseren Zustand vielleicht als Abspaltung bezeichnen. Ich nenne es sich vom Ort des Verbrechens davonschleichen. Komm heraus, komm heraus, wo immer du auch bist, beschwatzen wir unser wahres Selbst. Doch es hat sich verkrochen. Es vertraut uns nicht mehr. Warum sollte es auch? Wir haben es verraten. ... Durch ihre übertriebene Tugendhaftigkeit haben diese gefangenen Künstler ihr wahres Selbst zerstört, das Selbst, das auch schon in der Kindheit nur wenig Unterstützung erfahren hat. Das Selbst, das immer wieder »Sei nicht so egoistisch!« zu hören bekam. Das wahre Selbst ist ein beunruhigender Zeitgenosse, vital und gelegentlich anarchistisch. ... In der Tugendfalle gefangene Kreative heißen ihr wahres Selbst nicht gut. Sie können es der Welt nicht zeigen, ohne dabei ständig deren Ablehnung zu fürchten.”

“Wir revolutionnären Marxisten haben keine Veranlassung zum Verzweifeln. DIe Epoche, in die wir eingetreten sind, wird unsere Epoche sein. Der Marxismus ist nicht besiegt. Im Gegenteil: das Brüllen der Kanonen al allen Enden Europas verkündet den theoritischen Sieg des Marxismus. Was verbleibt denn nochy jetzt von den Hoffnungen auf "friedliche" Entwicklung auf Abstumpfung der kapitalistische Gegensätze, auf ein planmäßiges Hineinwachsen in den Sozialismus”

“Wir setzen uns an einen Tisch unter dem Platanen auf den alten Platz. Hier haben die Griechen einst die Agora der Stadt erbaut, die Akropolis. Heute steht an dieser Stelle die Église des Accoules, deren Name entweder von Anchovis, anchois, abgeleitet sein soll oder von den encoules, den kleinen Bögen, die die Kirche stützen. Die Historiker behaupten, dass die Kinder hier früher nach der Messe eine Pastete oder eine Wurst bekamen. Man sprach sogar von Unserer lieben Frau der Würste”

“Wir sind das Volk!" Dieser Satz hat uns gelehrt, dass wir, wenn wir unserer Sehnsucht glauben und ihr vertrauen, die Angst verlieren können. Eine Angst, die willfährige Dienerin jeder Art von nicht legitimierter Herrschaft ist, die uns ohnmächtig macht, die uns bindet. In dem Augenblick aber, in dem wir unsere Angst als Angst benennen und Anpassung und Angst als Geschwisterkinder erkennen, sind wir möglicherweise bereit zu erproben: Können wir auch ohne sie leben? In genau diesem Augenblick wachsen uns jene Kräfte zu, die eine ganze Gesellschaft verändern können.”

“Wir sind Teil eines großen Ganzen, und meistens erkennen wir erst in der Rückschau, welch wunderschönes buntes Motiv wir gemeinsam erschaffen haben. Du bist wie ein Puzzleteil, George, und ein solches hat immer mehrere Seiten. Nur weil mit mir eines Deiner Nachbarstücke gegangen ist, heißt das nicht, dass Du jetzt für Dich alleine stehst. Es gibt noch drei weitere perfekt passende Anschlussstücke.”

“Wir Theoso­phen wollen die andern gern verstehen; und wir können war­ten, bis sie uns Gleiches mit Gleichem vergelten werden. Sollte ich mein mathematisch-nüchternes Denken, und meine Spinoza-Verehrung verleugnen müssen, weil ich Theosoph bin, wahrlich ich wäre es in einer Stunde nicht mehr. Da ich aber Theosoph geworden bin, weil ich einstmals zwischen den Vorlesungen über «Integration linearer Differentialglei­chungen», synthetischer Geometrie und deskriptiver Geome­trie wirklich habe mathematisch denken gelernt und damit auch den Zugang zum spirituellen Forschen im Sinne Platos er­langt habe, so wird mir wohl—nichts passieren.”

“Wir trauen uns nicht, uns unsere Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht oder das Bedürfnis nach Nähe einzugestehen und jemand anderem zu zeigen, und können daher auch nicht erfahren, dass wir damit angenommen werden können. Wichtig hierbei ist, dass es gar nicht darum geht, etwas zu ändern, sondern dass die Lösung das Mitteilen dieser inneren Bewegungen selbst schon die Transformation darstellt! Noch mal: Die Lösung ist bereits das Mitteilen an sich! Es gibt darüber hinaus nichts zu tun oder zu lernen. Das ist die Transformation der Kindheit.”